on water
on water Berlin Logo Dialoge

DIALOG Impact-Workshop 3

Strategische Wissenschaftskommunikation

Von Policy Briefs über Datenvisualisierungen bis zur gelungenen strategischen Wissenschaftskommunikation: Dies ist die Route der On Water Impact-Workshop-Reihe, die am 19. Februar in den Räumlichkeiten von PHINEO mit Ausblick auf die Spree und den Berliner Dom ihre Fortsetzung und vorläufigen Abschluss fand. Diesmal stand die praktische Übung von „WissKomm“ im Vordergrund, die den Teilnehmer*innen das notwendige Handwerkszeug für die Kommunikation der eigenen Forschung mitgeben sollte.

Zum Workshop-Auftakt nahm Referentin Nicole Kleindienst die Anwesenden mit in die Grundlagen der strategischen Zielgruppenanalyse für erfolgreiche Wissenschaftskommunikation. Danach wurde es interaktiv: Wie entwickelt man eine Kernbotschaft, die wirklich ankommt? Statt langer Schachtelsätze hieß die Devise „Strukturierung statt Vereinfachung“. In Einzelübungen probierten die Teilnehmer*innen direkt aus, wie man mit der „So What?“-Methode von reinen Fakten zur eigentlichen Bedeutung für die Gesellschaft kommt. Auch der richtige Umgang mit wissenschaftlichen Unsicherheiten wurde intensiv diskutiert, bevor es in die Pause ging.

Im zweiten Workshop-Teil lag der Fokus auf konkreten Formaten, Tools und Ressourcen. Einen Exkurs zur Wissenschaftskommunikation im politischen Raum gab dabei Philipp Sälhoff, Geschäftsführer bei unserem Projektpartner polisphere. In der Ansprache von politischen Entscheidungsträger*innen und Entscheidungsvorbereiter*innen zählen vor allem konkrete „Policy-Bedarfe“, klare Handlungsoptionen und die Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in diese. Anschließend wurden anhand konkreter Praxisbeispiele, wie z.B. Science Slams, die strategischen Dimensionen der Formatwahl sowie die spezifischen Einsatzmöglichkeiten und Ressourcenanforderungen verschiedenster Formate diskutiert.

Den Abschluss bildete die praktische Anwendung: In Zweier- bis Dreiergruppen erstellten die Teilnehmenden einen eigenen Kommunikationsplan. Dabei tauschten sie sich intensiv über ihre Projekte aus, gaben sich gegenseitig Feedback und diskutierten, wie sich Kommunikationsmaßnahmen sinnvoll evaluieren lassen.